FRÜNDLAR
Aus der Zeit der Bregenzerwälder Barockbaumeister

Liebe Theaterfreunde!
Wir schreiben das Jahr 1704. Baumeister und Handwerker aus dem Bregenzerwald haben im Bodenseeraum bereits zahlreiche Barockbauten errichtet. Baumeister Johann Martin Brugger hat nach zähen Verhandlungen den Zuschlag zur Errichtung einer Marienkapelle erhalten und beginnt im Folgejahr mit den Baumaßnahmen. Die monatelange Abwesenheit der „Fründlar“ über den ganzen Sommer stellt die Frauen und ihre Familien in der Heimat vor vielfältige Herausforderungen. Ein schwerer Schicksalsschlag bringt die Familie Brugger an den Rand ihrer Existenz und nur mit Zusammenhalt, Mut und Entschlossenheit können sie gemeinsam diese schwierige Lage meistern. Über eine Rahmenhandlung tauchen wir aus der heutigen Zeit ein in die faszinierende aber noch teils unerforschte Epoche der Barockbaumeister. Wir treffen auf Menschen, die versuchen, den großen und kleinen Erwartungen ihrer Zeit gerecht zu werden, ohne den eigenen Traum aus den Augen zu
verlieren.
Auf Menschen, die das Talent haben eine Vision vom Kopf in die Hände bis ins fertige Werk zu bringen.
Auf Menschen, die erkennen, dass Zusammenhalt der Schlüssel zum Erfolg sein kann und dass Rückschläge Teil des Weges sind.
Eine Geschichte, die sich vielleicht so oder ähnlich zugetragen haben könnte.
Von Josef Anton Meusburger
in einer Bearbeitung von Stefan Pohl
WIE IM HIMMEL
nach dem gleichnamigen Film von Kay Pollak
Liebe Theaterfreunde!
Im Jahr 2023 hat der Theaterverein Bizau das Stück „Wie im Himmel“ nach dem gleichnamigen Film von Kay Pollack erfolgreich auf die Bühne gebracht. Alle Aufführungen waren ausverkauft und begeisterten das Publikum.
“Wie im Himmel“ war im Jahr 2005 als bester nicht-englischsprachiger Film für den Oscar nominiert und wurde von Publikum und Kritikern gleichermaßen gefeiert. Er erzählt die Geschichte des berühmten Dirigenten Daniel Daréus, der nach einem Herzinfarkt in sein Heimatdorf zurückkehrt und dort, zunächst eher widerwillig, als Leiter des örtlichen Chores eine neue Herausforderung findet.
Während der Chor unter Daniels unkonventioneller Leitung aufblüht, schlagen ihm im Dorf auch Misstrauen, Selbstgefälligkeit und erbitterter Widerstand entgegen. Der Lebenstraum von Daniel beginnt sich zu erfüllen, als er nach langer Irrfahrt lernt, die Menschen und sich selbst zu lieben
Das Stück wurde von Josef Anton Meusburger bearbeitet, ins Wälderische übersetzt und in einen heimischen Kontext gebracht. Unter der Regie von Andreas Neusser und der musikalischen Leitung von Martin Melchior Ritter erzählen die Schauspieler*innen des Bizauer Theatervereins eine inspirierende Geschichte über Freundschaft, Solidarität, Lebensfreude und die heilende Kraft der Musik.
